Inter­view 04/19

Inter­view mit König Maschinen

Wir sind sehr stolz dar­auf König Maschi­nen, den Welt­markt­füh­rer im Bereich der Klein­ge­bäck­ma­schi­nen und –anla­gen, mit unse­ren bei­den Fir­men (Legro & Pich­ler Müh­le) belie­fern zu dür­fen. Herr Manu­el Hoba­cher und Herr Hel­mut Schwai­ger (Team König Kun­den­vor­führ­zen­trums), sind abso­lu­te Pro­fis in ihrer Bran­che und berei­sen beruf­lich die gan­ze Welt. Bei­de waren so freund­lich und nah­men sich für unse­re Fra­gen kurz Zeit. Das Inter­view fin­den Sie selbst­ver­ständ­lich auch in unse­rer zwei­ten Aus­ga­be der Bäcker­News unter dem Abschnitt „LEGRO unterwegs…“.

LEGRO: Ihr seid Welt­mark­füh­rer bei den Maschi­nen und Anla­gen für die Her­stel­lung von Klein­ge­bä­cken, aber war­um seid ihr auch der opti­ma­le Part­ner für regio­na­le Bäckereien?

Manu­el Hoba­cher: Wir kön­nen von gro­ßen Indus­trie­an­la­gen bis hin zu klei­ne­ren Anla­gen für Hand­werks­bä­cke­rei­en alles anbie­ten. Durch Bäcke­rei­en in Öster­reich und deren gro­ße Anfor­de­run­gen an das Gebäck, ent­wi­ckel­te sich König Maschi­nen in die­ser Wei­se – sozu­sa­gen vom klei­nen Öster­reich hin­aus in die wei­te Welt. Die dama­li­ge Grund­la­ge für unse­re Ent­wick­lung liegt also in unse­rer Bereit­schaft, die hohen Anfor­de­run­gen regio­na­ler Betrie­be zu erfül­len. Die­se Erfah­rung kann uns heu­te kei­ner mehr neh­men. Des­halb sind wir auch für Hand­werks­bä­cke­rei­en der opti­ma­le Partner.

Wie wer­den bestehen­de bzw. poten­zi­el­le Kun­den von euch unterstützt?

Hoba­cher: Fach­män­ni­sche Bera­tung hat bei uns obers­te Prio­ri­tät, hier gewähr­leis­ten wir sogar eine 24hServicehotline über 365 Tage im Jahr und das welt­weit. Bei der Auf­stel­lung von unse­ren Anla­gen ste­hen wir bereits bera­tend zur Sei­te. Der Anla­gen­be­treu­er wird von uns per­fekt ein­ge­schult. Rezep­te wer­den auf Wunsch ange­passt und ver­fei­nert. Die Rei­ni­gung spielt dabei auch eine sehr wich­ti­ge Rol­le. Der Kun­de hat bei uns also die Mög­lich­keit zu jeder Zeit eine ein­ma­li­ge fach­män­ni­sche Bera­tung und Hil­fe­stel­lung zu bekommen.

Hat der Bäcker ohne moder­ne indus­tri­el­le Unter­stüt­zung über­haupt noch eine Chan­ce am Markt zu bestehen?

Hel­mut Schwai­ger: Ja, selbst­ver­ständ­lich. Der wich­tigs­te Fak­tor ist hier die Qua­li­tät und es gehört dem End­ver­brau­cher auch so ver­mit­telt. Wir bie­ten unse­ren Kun­den auch Anla­gen die nicht indus­tri­ell sind, son­dern ein­fach das Back­hand­werk erleichtern.

In wel­cher Form er die­se nut­zen möch­te, obliegt dann dem Bäcker selbst. Wie hat sich die Tech­no­lo­gie in eurem Unter­neh­men in den letz­ten Jah­ren verändert?

Schwai­ger: Die Maschi­nen sind natür­lich moder­ner gewor­den. Die Tech­nik hat im letz­ten Jahr­zehnt einen gro­ßen Sprung gemacht. Unse­re Maschi­nen sind mitt­ler­wei­le über moder­ne Touch­dis­plays steuerbar.

Was erwar­tet uns in Zukunft im Bereich der Back­wa­ren und auf wel­che Kom­po­nen­ten legt ihr beson­de­ren Wert?

Hoba­cher: Es geht wie­der zurück, sowie vor etwa 20 Jah­ren in Rich­tung Teig­band­an­la­ge. Mehr Teig­ru­he – Lang­zeit­füh­run­gen – Ein­satz von Vor– & Sauer­tei­gen – Auf­ar­bei­tung durch Küh­lung und genau­so auch die Wei­ter­ent­wick­lung der erleich­ter­ten Reinigung.

Gibt es natio­na­le und inter­na­tio­na­le Unter­schie­de bei der Her­stel­lung von Backwaren?

Hoba­cher: Wir betreu­en Kun­den von Aus­tra­li­en bis Island, also rund um den Glo­bus. Unter­schie­de kann es hier sogar schon regio­nal geben. Den­ken wir nur an die Sem­mel bei uns und das Bröt­chen in Deutsch­land. Dif­fe­ren­zen kann es auch im Bereich von Mehl und ande­ren Zuta­ten geben. Unse­re Anla­gen las­sen sich aber für ver­schie­de­ne Her­aus­for­de­run­gen indi­vi­du­ell anpassen.

Was für Ver­än­de­run­gen erwar­tet ihr in Zukunft für öster­rei­chi­sche Bäckereien?

Hoba­cher: Eta­blier­te Betrie­be wer­den ganz klar auch in Zukunft in der öster­rei­chi­schen Kul­tur ver­an­kert sein. Die Inves­ti­tio­nen in den hei­mi­schen Bäcke­rei­en stei­gen wie­der. Das gro­ße Bäckerster­ben, wie in Deutsch­land wird es bei uns mei­ner Mei­nung nach nicht geben.

In wel­chen Län­dern warst du per­sön­lich schon zur Unter­stüt­zung vor Ort?

Schwai­ger: Ich habe bereits sämt­lich Kon­ti­nen­te bereist. Hier­zu zäh­len zum Bei­spiel Kana­da und die USA. Des Wei­te­ren habe ich Aus­tra­li­en, Chi­na, Indi­en oder auch exo­ti­sche Län­der wie Gua­te­ma­la bereist. Das muss ich ganz ehr­lich zuge­ben, dass das bei der damit ver­bun­de­nen her­aus­for­dern­den Arbeit schon ziem­lich cool ist (lächelt).

Wie sieht dann so ein typi­scher Arbeits­tag für dich im Aus­land aus?

Schwai­ger: Ganz in der Früh gibt es eine inter­ne Bespre­chung über den Ablauf des Tages. Hier wer­den vor allem orga­ni­sa­to­ri­sche Din­ge bespro­chen. Wenn ich im Betrieb ankom­me, steht die Anla­ge meist schon im betriebs­be­rei­ten Zustand. Ich gehe dann mit den Anla­ge­be­treu­ern alles strikt nach Anfor­de­rung durch, um die­se per­fekt auf die Maschi­ne ein­zu­stel­len. Danach gibt es noch Schu­lun­gen für die Rei­ni­gung. Zu guter Letzt wird eine Pro­dukt­be­ur­tei­lung durch­ge­führt und es wer­den ggf. Rezep­te oder auch die Anla­ge nach Wunsch angepasst.

War­um ver­traut ihr uns beim Kauf von den Zuta­ten für eure Back­vor­füh­run­gen bzw. war­um ist das Pich­ler Mehl als sol­ches per­fekt geeig­net für eure Anlagen?

Hoba­cher: Das gro­ße Ver­trau­en dar­auf, dass man die gewünsch­ten Pro­duk­te zum ver­ein­bar­ten Zeit­punkt bekommt, ist ein­fach rie­sig. Den hohen Anspruch den wir an unse­re Anla­gen haben, haben wir auch an unse­re Lie­fe­ran­ten. Bei­de Fir­men erfül­len das mehr als zufrie­den­stel­lend. Das Mehl der Pich­ler Müh­le bie­tet eine immer gleich blei­ben­de TOP-Qua­li­tät und durch Gesprä­che mit dem Ober­mül­ler Her­bert Kain, bin ich dar­über hin­aus auch immer bes­tens informiert.

Hr. Schwai­ger Hel­mut, Gru­ber Han­nes, Hoba­cher Manu­el (von links nach rechts)